Was ist neu!
Bibel, Beten, Meditieren: Wie alte geistliche Übungen uns helfen, Gott zu begegnen
Immer mehr Menschen sehnen sich nach Ruhe für Körper und Seele. Kein Wunder, denn "nicht nur unser Körper braucht Erholung, auch unsere Seele ist auf Zeiten der Stille angewiesen", weiß der evangelische Theologe Jens Kaldewey. Wie alte geistliche Übungen dabei den Weg zu neuer Kraft weisen und ein erfülltes Leben ermöglichen, erklärt er in folgendem Gespräch.
Herr Kaldewey, ob Kraft durch irische Segenssprüche oder Seelenfrieden durch Kloster-Stille - neben esoterischen Angeboten verzeichnen auch alte christliche Traditionen wieder einen verstärkten Zulauf. Wie erklären sie sich das?
Jens Kaldewey: Die Menschen sehnen sich aufgrund des enorm gesteigerten Lebenstempos der letzten Jahrzehnte und der unglaublich vielfältigen Entscheidungsnotwendigkeiten nach freien Räumen. Die Sehnsucht nach Orientierung und Ruhe ist eine natürliche Gegenreaktion der Psyche. Nicht nur unser Körper braucht Erholung, auch unsere Seele ist auf Zeiten der Stille angewiesen.
Dass neuerdings auch christliche Traditionen wieder als ein interessanter Weg dazu angesehen werden, hat diverse Ursachen. Ein wichtiger Grund ist sicher der, dass im Christentum selber ein Umdenken stattfindet. Man hat gemerkt, dass durch eine Überbetonung des Denkens und der theologischen Diskussion gewisse Seiten des Glaubens ausgeblendet wurden, die es nun nachzuholen und zu integrieren gilt.
Sie ist eine Frau mit vielen Gesichtern, oft zitiert, noch öfter fotografiert: Nina Hagen, deutsche Punk- und Rock-Ikone. Jetzt will sie jetzt das Evangelium predigen. Wie überzeugend die 55-Jährige sich zu ihrem Glauben an Jesus Christus stellt, zeigt der Hamburger Fernsehsender Bibel TV ab Juli in der halbstündigen Sendung "Nina Hagen - Bekenntnisse".
"Nina Hagen - Bekenntnisse" wird am 3. Juli 2010 um 20.15 Uhr auf Bibel TV erstausgestrahlt und in den folgenden Tagen mehrfach wiederholt (am 4. Juli (18 Uhr), 6. Juli (15.30 Uhr), 10. Juli (15.15 Uhr), 15. Juli (16 Uhr), 24. Juli (23.30 Uhr). Darüber hinaus ist die Sendung nach der Erstaustrahlung auch in der Bibel TV-Mediathek online abrufbar.
Sind Singles grundsätzlich komisch, einsam und frustriert? Haben sie wirklich Unmengen an Zeit? Und beneiden sie Paare vor allem um deren Sex? - (Fast) alles falsch, sagt Christiane Henrich, und räumt gründlich in der Single-Gerüchteküche auf.
Von Christiane Henrich
Neulich predigte mein Pastor über Psalm 23. Es ging darum, dass wir nie genug kriegen können, obwohl uns Gott doch immer genug geben will. Bei einem Satz der Predigt blieb ich hängen. Der Pastor fragte: "Wie würdest du diesen Satz beenden: ,Um wirklich glücklich zu sein, bräuchte ich ...'?" Und - zack! - schneller als jemand "Speed-Dating" oder "Single-Chat" sagen kann, schoss mir durch den Kopf: "Einen Mann und Kinder!"
Ehrlich gesagt war ich in diesem Moment ein bisschen entsetzt. Über mich. Schließlich bin ich eine halbwegs gereifte Frau von frisch gefeierten vierzig Jahren, und mein Leben definiert sich nicht ausschließlich über meinen Familienstand: Ich habe einen richtig coolen Job, gehöre zu einer netten Gemeinde, liebe Kino und Singen. Ich habe Humor, Freunde, 'ne Mietwohnung und - thanks to the Abwrackprämie - ein nigelnagelneues Auto. Das alles - und hoffentlich noch viel mehr - gehört zu mir, definiert mich, macht mich und mein Leben aus. Übrigens bin ich auch erbitterte Gegnerin der These, dass ein Mensch nur als Teil eines Doppelpacks vollständig sein kann. Soweit zur Theorie ...

Von Frauke Bielefeldt
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"Was lange währt, wird endlich gut!" Am 24. März ist es soweit: Nach vielen schweißerfüllten Wochen geben die Christ-und-Single-Autorinnen Inge Frantzen und Sabine Müller mit großer Freude das Erscheinen ihres Buches bekannt:
"Sehnsucht und der ganze Rest - so heißt dieses Buch. Irgendwie fehlt mir im Titel das Adjektiv, das Eigenschaftswort: Große, starke, tiefe Sehnsucht ... Also bin ich auf die Suche nach Adjektiven gegangen, die dieses Buch beschreiben. Und bin beim Lesen fündig geworden. Ehrlich, schonungslos, offen, klar, witzig, erheiternd, notwendig, erschütternd, zärtlich, hart, hoffnungsvoll, glaubensvoll, notvoll, wertvoll, randvoll... Noch viel mehr schwingt mit in diesen Berichten von Frauen und Männern, die gerade auch Nichtsingles lesen sollten. Als Verantwortlicher in einer Gemeinschaft aus Singles und Verheirateten ist dieses Buch wichtig (noch ein Adjektiv!) für mich. Ich denke, alle Gemeindeleiter sollten es lesen, und dann der Sehnsucht auf die Spur kommen. Auch der Sehnsucht im eigenen Herzen. Dr. Roland Werner, Prior Christus-Treff Marburg und Jerusalem » mehr >

Pfarrerin im Knast: Astrid Eichler über Gottes Führung in ihrem Leben

Eigentlich wollte Astrid Eichler Ärztin werden, doch heute arbeitet sie als Pfarrerin - im Gefängnis. "Gott hat viel tausend Wege", erklärte die unkonventionelle Theologin im Interview mit dem Magazin „NEUES LEBEN“. Warum Berufung etwas mit einer Liebesbeziehung zu tun hat und Gott uns manchmal auch über Umwege ans Ziel bringt.
Im Leben stehen wir immer wieder vor der Herausforderung, Entscheidungen treffen, die manchmal von großer Tragweite sind. Wie machen Sie das?
Zum Jahr der Stille bietet der Berliner Verlag "Down to Earth" eine Reihe von Gratis-Materialien - von
Postkarte bis E-Card und Poster bis Bildschirmschoner.
Auch kostenlose Online-Angebote gibt es, die Menschen in die Stille einladen. So will der Verlag auch finanzschwächeren Menschen die Möglichkeit geben, Inspiration und Impulse zu erhalten. » mehr >
"Tsunami" - ein Wort, das bis vor wenigen Jahren nur wenige Menschen in Deutschland kannten. Bei dem riesigen Seebeben 2004 im indischen Ozean sind mehr als 280.000 Menschen ums Leben gekommen, und der Tsunami, der vergangene Woche Samoa traf, kostete mehr als 100 Menschen ihr Leben. Aber auch Erdbeben, wie kürzlich wieder in Indonesien, versetzen uns in Schrecken und lassen viele Menschen fragen: "Wie kann Gott all diese Katastrophen zulassen?"
Ganz abgesehen von all dem Leid, das in jeder Sekunde geschieht: Da sterben Tag für Tag zirka 30.000 Kinder an Unterernährung oder vermeidbaren Krankheiten - nur, weil nicht genügend Geld da ist, um ihnen zu essen zu geben oder weil eine einfache Medizin fehlt, mit der sie hätten überleben können. - Wie kann Gott so etwas zulassen?
Wenn Gott doch ein Gott der Liebe ist, warum greift er nicht ein? Wie kann Gott gerecht sein, wenn solche Katastrophen alle gleichermaßen betreffen: Christen und Moslems, Gute und Böse, Erwachsene und kleine Kinder?
Mit seinem neuen Buch "Rassismus" will der evangelikale Wissenschaftler und Autor Thomas Schirrmacher (Foto) mit Vorurteilen aufräumen. Im Interview erklärt der Bonner Theologe, warum das auch heute noch wichtig ist.
Herr Schirrmacher, ist ein neues Buch gegen Rassismus überhaupt nötig?
Thomas Schirrmacher: Zunächst ist der Rassismus eine so folgenschwere Fehleinstellung, dass es gar nicht genug Schriften dagegen geben kann. Aber Sie wären sicher erstaunt, wie wenige Bücher es dazu auf dem deutschen Buchmarkt gibt, und die meisten sind sehr technisch, sehr speziell und für ‚Otto Normalverbraucher' kaum zu verstehen. Dem wollte ich abhelfen.
Ein Evangelikaler gegen Rassismus?
TS: Ja natürlich. Mit dem Wort ‚evangelicals' wurde erstmals eine Bewegung in Großbritannien benannt, die die Abschaffung des Sklavenhandels und dann der Sklaverei forderte und dies schließlich auch unter Führerschaft von William Wilberforce (1759-1833) erreichte. Evangelikale spielten eine zentrale Rolle in der Antisklavereibewegung in den USA, etwa die freikirchlichen Quäker und Methodisten. Am bekanntesten ist der evangelikale Klassiker ‚Onkel Tom's Hütte'. Ich zitiere in meinem Buch einen Historiker, der darlegt, dass der Rassismus in Frankreich und Deutschland so viel größere Chancen hatte, weil es dort kaum Evangelikale gab. » mehr >






