„Das Leben ist das, was passiert, während du damit beschäftigt bist, andere Dinge zu planen!“ (John Lennon)
Von Shauna Niequist
Ich warte eigentlich immer auf etwas. Ich warte darauf, etwas anderes zu werden, ich warte darauf, der Mensch zu werden, der ich meiner Meinung nach immer bald sein werde, ich warte auf das Leben, das ich meiner Meinung nach irgendwann führen werde.
In meinem Kopf war ich immer nur einen Schritt von dieser Zukunft entfernt. In der Schule saß ich nur meine Zeit ab, bis ich als Studentin aufblühen würde, als eine Studentin, die ich vor meinem geistigen Auge schon ganz deutlich sehen konnte. An der Uni ragte die „Erwachsene“, die das Studium
Die Zahl
der Singlehaushalte in Deutschland steigt stetig, doch in vielen Kirchengemeinden fallen Singles schlicht "durch die Maschen". Gemeindeberater Klaus Schönberg (Foto), langjähriger Pastor der "Petrusgemeinde" (EFG) in Kelsterbach bei Frankfurt, kennt das Problem. In der Petrusgemeinde entstand vor einigen Jahren eine modellhafte Singlearbeit, die auch überregional zum Impulsgeber wurde. Wie sich dadurch seine Sicht auf Alleinlebende verändert hat und was er sich von Gemeindeleitern, aber auch von Singles wünscht, erklärt er in folgendem Interview.
Christ & Single: Herr Schönberg, Sie waren lange Jahre Pastor einer Gemeinde, deren Singlearbeit Sie stets sehr unterstützt haben. Wie ist es dazu gekommen?
"Tsunami" - ein Wort, das bis vor wenigen Jahren nur wenige Menschen in Deutschland kannten. Bei dem riesigen Seebeben 2004 im indischen Ozean sind mehr als 280.000 Menschen ums Leben gekommen, und der Tsunami, der vergangene Woche Samoa traf, kostete mehr als 100 Menschen ihr Leben. Aber auch Erdbeben, wie kürzlich wieder in Indonesien, versetzen uns in Schrecken und lassen viele Menschen fragen: "Wie kann Gott all diese Katastrophen zulassen?"
Ganz abgesehen von all dem Leid, das in jeder Sekunde geschieht: Da sterben Tag für Tag zirka 30.000 Kinder an Unterernährung oder vermeidbaren Krankheiten - nur, weil nicht genügend Geld da ist, um ihnen zu essen zu geben oder weil eine einfache Medizin fehlt, mit der sie hätten überleben können. - Wie kann Gott so etwas zulassen?
Wenn Gott doch ein Gott der Liebe ist, warum greift er nicht ein? Wie kann Gott gerecht sein, wenn solche Katastrophen alle gleichermaßen betreffen: Christen und Moslems, Gute und Böse, Erwachsene und kleine Kinder?
Die 14-jährige Lily Owens (Dakota Fanning) lebt im Jahr 1964 mit ihrem gewalttätigen Vater (Paul Bettany) und der Haushaltshilfe Rosaleen (Jennifer Hudson) in Iowa auf einer Farm. Immer wieder wird das junge Mädchen von Alpträumen geplagt, denn als Vierjährige hat sie bei einem Unfall versehentlich ihre Mutter erschossen.
Nachdem das Wahlrecht für alle Amerikaner bestätigt ist, macht sich die farbige Rosaleen gemeinsam mit Lily auf den Weg in eine benachbarte Stadt, um sich ins Wählerverzeichnis eintragen zu lassen. Als Rosaleen, die für Lily wie eine Ersatzmutter geworden ist, jedoch von den Bürgern der Stadt angepöbelt wird und sich zur Wehr setzt, muss Lily mit ansehen, wie die couragierte Frau brutal verprügelt wird. Rosaleen wird von der Polizei abgeführt und erstmal in ein Krankenhaus gebracht. Lily beschließt, sie zu befreien und mit ihr zu fliehen und letztlich landen die beiden in dem kleinen Örtchen Tiburon, wo Lily hofft, etwas über das Leben ihrer Mutter herauszufinden.
Auf der Farm der Bienenzüchterin August lernt Lily nicht nur viel über Bienen, sondern auch über die Liebe und ihre Vergangenheit, denn August kannte ihre Mutter ...
Mit seinem neuen Buch "Rassismus" will der evangelikale Wissenschaftler und Autor Thomas Schirrmacher (Foto) mit Vorurteilen aufräumen. Im Interview erklärt der Bonner Theologe, warum das auch heute noch wichtig ist.
Herr Schirrmacher, ist ein neues Buch gegen Rassismus überhaupt nötig?
Thomas Schirrmacher: Zunächst ist der Rassismus eine so folgenschwere Fehleinstellung, dass es gar nicht genug Schriften dagegen geben kann. Aber Sie wären sicher erstaunt, wie wenige Bücher es dazu auf dem deutschen Buchmarkt gibt, und die meisten sind sehr technisch, sehr speziell und für ‚Otto Normalverbraucher' kaum zu verstehen. Dem wollte ich abhelfen.
Ein Evangelikaler gegen Rassismus?
TS: Ja natürlich. Mit dem Wort ‚evangelicals' wurde erstmals eine Bewegung in Großbritannien benannt, die die Abschaffung des Sklavenhandels und dann der Sklaverei forderte und dies schließlich auch unter Führerschaft von William Wilberforce (1759-1833) erreichte. Evangelikale spielten eine zentrale Rolle in der Antisklavereibewegung in den USA, etwa die freikirchlichen Quäker und Methodisten. Am bekanntesten ist der evangelikale Klassiker ‚Onkel Tom's Hütte'. Ich zitiere in meinem Buch einen Historiker, der darlegt, dass der Rassismus in Frankreich und Deutschland so viel größere Chancen hatte, weil es dort kaum Evangelikale gab. » mehr >
Umfangreiche Filmbesprechungen zu aktuellen Filmen gibt es jeden Donnerstag beim ERF. Hier kann man sich nicht nur einen super Überblick über das momentane Kinoprogramm verschaffen, sondern bekommt zu jedem vorgestellten Film einige Ausschnitte und eine detaillierte Bewertung zu den Bereichen Spaß, Action, Spannung, Anspruch und Gefühl geliefert.
Wie man als Single erfüllt leben kann
Nie- oder Noch-nicht-Verheiratete, Geschiedene, Verwitwete und Alleinerziehende: allein in Deutschland lebt mittlerweile jeder Fünfte als Single, Tendenz steigend. Doch in den meisten Fällen, beruht ihre Situation nicht auf einem freiwilligen Entschluss.
Nur wenige Deutsche betrachten den Status des Singles als attraktiv. Das Magazin "Focus" schrieb vor Jahren in einem Artikel zum Thema: "Wenn auch das Ideal der romantischen Liebe ausgehöhlt wird, es zieht alle wieder heim ins Beziehungsreich; 85 Prozent der deutschen Singles, so eine aktuelle Studie, dürsten nach einer Beziehung." Warum aber gestaltet sich das Singelleben so schwierig? Welche Dinge sind es, die für viele Alleinlebende zum Wermutstropfen in ihrem Alltag werden?






