Bibel, Beten, Meditieren: Wie alte geistliche Übungen uns helfen, Gott zu begegnen
Immer mehr Menschen sehnen sich nach Ruhe für Körper und Seele. Kein Wunder, denn "nicht nur unser Körper braucht Erholung, auch unsere Seele ist auf Zeiten der Stille angewiesen", weiß der evangelische Theologe Jens Kaldewey. Wie alte geistliche Übungen dabei den Weg zu neuer Kraft weisen und ein erfülltes Leben ermöglichen, erklärt er in folgendem Gespräch.
Herr Kaldewey, ob Kraft durch irische Segenssprüche oder Seelenfrieden durch Kloster-Stille - neben esoterischen Angeboten verzeichnen auch alte christliche Traditionen wieder einen verstärkten Zulauf. Wie erklären sie sich das?
Jens Kaldewey: Die Menschen sehnen sich aufgrund des enorm gesteigerten Lebenstempos der letzten Jahrzehnte und der unglaublich vielfältigen Entscheidungsnotwendigkeiten nach freien Räumen. Die Sehnsucht nach Orientierung und Ruhe ist eine natürliche Gegenreaktion der Psyche. Nicht nur unser Körper braucht Erholung, auch unsere Seele ist auf Zeiten der Stille angewiesen.
Dass neuerdings auch christliche Traditionen wieder als ein interessanter Weg dazu angesehen werden, hat diverse Ursachen. Ein wichtiger Grund ist sicher der, dass im Christentum selber ein Umdenken stattfindet. Man hat gemerkt, dass durch eine Überbetonung des Denkens und der theologischen Diskussion gewisse Seiten des Glaubens ausgeblendet wurden, die es nun nachzuholen und zu integrieren gilt.
Vertrauen statt Zukunftsangst: So entkommen Sie der Sorgen-Falle!
Von Reinhold Ruthe

Der amerikanische Autor Dale Carnegie schrieb bereits vor einem halben Jahrhundert ein Buch mit dem Titel "Sorge dich nicht, lebe!" Seine Anliegen war gut, seine Ratschläge simpel - zu simpel. Aber Millionen von Exemplaren wurden davon verkauft. Im Vorwort heißt es: "Mit wurde klar, was ... Not tat, war ein Lehrbuch zur Überwindung von Sorge und Selbstquälerei. Auch diesmal machte ich mich zunächst auf die Suche und ging in die große New Yorker Volksbibliothek. Dort stellte ich fest, dass der Katalog nur 22 Eintragungen unter dem Stichwort ,worry' (Sorge) enthält. Dafür waren unter dem Schlagwort ,worms' (Würmer) nicht weniger als 189 Bücher verzeichnet. Beinahe neunmal so viele Bücher über Würmer wie über die Sorge des Menschen! Erstaunlich, nicht wahr?"
Bis heute ist es so: Menschen schlagen sich mit tausend Sorgen herum, belasten ihre Seele und ihre Gesundheit und werden ihres Lebens nicht froh. Das Traurigste daran: Wir verschwenden unsere Energien und unsere Lebensfreude an unsinnige Befürchtungen und nähren in unseren Gedanken Horrorszenarien, von denen erfahrungsgemäß 80 Prozent niemals eintreten!
Die Sorge hat viele Verwandte. Die "Blutsverwandtschaft" ist am Verhalten ablesbar. Prüfen Sie doch selbst einmal, welcher Begriff Sie am stärksten anspricht: Grübeln, sich zerreißen, Befürchtungen hegen, Pessimismus pflegen, phobisch reagieren, Ungewissheit nicht ertragen können, Unglück an die Wand malen, unter Ängsten leiden, Selbstmitleid pflegen, schwermütig werden, Kummer produzieren, sich den Kopf zerbrechen. - Was trifft am stärksten auf Sie zu?
Die Wirtschafts- und Finanzkrise der vergangenen Jahre hat viele verunsichert: Wem kann ich noch trauen? Wo ist mein Geld sicher? Und ist es überhaupt sinnvoll, für die Zukunft zu sparen?
"Unbedingt", sagt Dieter Blum, Vermögensberater aus Bonn, und plädiert im Umgang mit Geld für eine gesunde Balance von Eigenverantwortung und Gottvertrauen.
Christ & Single: Herr Blum, Sie arbeiten als Vermögensberater. Was machen Sie denn da genau?
Dieter Blum: Ich berate Menschen in allen finanziellen Fragen, um eine individuelle Strategie zu entwickeln, die auf ihre ganz persönliche Situation abgestimmt ist.
Sicher hören Sie oft den Einwand: "Vermögensberater? Da sind Sie bei mir falsch, ich hab kein Vernmögen!" Verstehen Sie das - oder kann man auch mit einem kleinen Gehalt ein "Vermögen" aufbauen?
Jeder kann sich ein kleines Vermögen aufbauen. Vielleicht assoziieren viele einfach mit dem Wort etwas Falsches. Beim Vermögen geht es nicht einfach um viel Geld. Sondern es geht darum, wie ich das mir zur Verfügung stehende Geld sinnvoll einsetzen kann. Vor allem unter Berücksichtigung aller staatlichen Förderungen und steuerlichen Vorteilen.
Was viele nicht wissen: Der Staat stellt beispielsweise jährlich rund 15 Milliarden Euro an Förderungen zur Verfügung. Doch 5 Milliarden davon werden mangels Wissen einfach nicht genutzt. Ich helfe meinen Kunden dabei, alle Förderungen zu bekommen, auf die sie Anspruch haben.
Sie ist eine Frau mit vielen Gesichtern, oft zitiert, noch öfter fotografiert: Nina Hagen, deutsche Punk- und Rock-Ikone. Jetzt will sie jetzt das Evangelium predigen. Wie überzeugend die 55-Jährige sich zu ihrem Glauben an Jesus Christus stellt, zeigt der Hamburger Fernsehsender Bibel TV ab Juli in der halbstündigen Sendung "Nina Hagen - Bekenntnisse".
"Nina Hagen - Bekenntnisse" wird am 3. Juli 2010 um 20.15 Uhr auf Bibel TV erstausgestrahlt und in den folgenden Tagen mehrfach wiederholt (am 4. Juli (18 Uhr), 6. Juli (15.30 Uhr), 10. Juli (15.15 Uhr), 15. Juli (16 Uhr), 24. Juli (23.30 Uhr). Darüber hinaus ist die Sendung nach der Erstaustrahlung auch in der Bibel TV-Mediathek online abrufbar.
Vincent (Florian David Fitz) leidet seit seinem achten Lebensjahr unter dem Tourette-Syndrom. Nachdem seine alkoholkranke Mutter an einer Leberzirrhose gestorben ist, verfrachtet ihn sein Vater (Heino Ferch) kurzerhand in ein Heim, wo er lernen soll, besser mit seinen Tics umzugehen. Doch das ist eigentlich nur eine fadenscheinige Ausrede, denn im Grunde will der Vater, ein namhafter Lokalpoltiker, der sich gerade mitten im Wahlkampf befindet, Vincent lediglich aus den Füßen haben, um sein öffentliches Leben unbeschadet weiterführen zu können.
Im Heim angekommen, soll der sensible Vincent ein Zimmer mit dem neurotischen Alexander (Johannes Allmayer) teilen, der es ihm nicht gerade leicht macht. Außerdem ist da auch noch Marie (Karoline Herfurth), ein magersüchtiges Mädchen, das Vincent unter ihre Fittiche nimmt und dabei erfährt, dass er einen großen Traum hat: Er möchte gerne nach Italien ans Meer ...
Nach dem erfolgreich durchgeführten Single-Festival 2007 und dem kleinen, aber feinen Begegnungswochenende 2008, fand vom 13. bis 16. Mai 2010 ein 3. Single-Festival statt.
Ein Beitrag über das Festival wurde am Dienstag, den 18.05. in der ERF-Sendung "Aufgeweckt" ausgestrahlt. (hier zu hören)

Hier ein paar Reaktionen von Teilnehmern für die, die dabei waren und besonders auch für die, die in diesem Jahr nicht da waren, damit ihr wisst, was ihr verpasst habt :-):
"Das Angebot war sehr vielseitig, für jeden Geschmack etwas dabei..."
"Vielen Dank für das hochkarätige, tolle Programm, die gute Organisation und die Möglichkeit, hier wieder eine Tanzmöglichkeit gehabt zu haben."
"Die Auswahl (der Workshops) war sehr groß, schade dass ich nicht mehr davon besuchen konnte."
"Ausgewogene Angebote für Kopf, Herz und Körper... Freundliche Atmosphäre, in der man leicht Kontakt zueinander bekommt."
Weitere Reaktionen in den Kommentaren.
Sind Singles grundsätzlich komisch, einsam und frustriert? Haben sie wirklich Unmengen an Zeit? Und beneiden sie Paare vor allem um deren Sex? - (Fast) alles falsch, sagt Christiane Henrich, und räumt gründlich in der Single-Gerüchteküche auf.
Von Christiane Henrich
Neulich predigte mein Pastor über Psalm 23. Es ging darum, dass wir nie genug kriegen können, obwohl uns Gott doch immer genug geben will. Bei einem Satz der Predigt blieb ich hängen. Der Pastor fragte: "Wie würdest du diesen Satz beenden: ,Um wirklich glücklich zu sein, bräuchte ich ...'?" Und - zack! - schneller als jemand "Speed-Dating" oder "Single-Chat" sagen kann, schoss mir durch den Kopf: "Einen Mann und Kinder!"
Ehrlich gesagt war ich in diesem Moment ein bisschen entsetzt. Über mich. Schließlich bin ich eine halbwegs gereifte Frau von frisch gefeierten vierzig Jahren, und mein Leben definiert sich nicht ausschließlich über meinen Familienstand: Ich habe einen richtig coolen Job, gehöre zu einer netten Gemeinde, liebe Kino und Singen. Ich habe Humor, Freunde, 'ne Mietwohnung und - thanks to the Abwrackprämie - ein nigelnagelneues Auto. Das alles - und hoffentlich noch viel mehr - gehört zu mir, definiert mich, macht mich und mein Leben aus. Übrigens bin ich auch erbitterte Gegnerin der These, dass ein Mensch nur als Teil eines Doppelpacks vollständig sein kann. Soweit zur Theorie ...





